Pflegende Angehörige tragen den größten Teil der häuslichen Pflege – aber sie haben keine Gewerkschaft, keinen Berufsverband, keine Lobby. Diese Lücke schließen wir mit unserer Vereinsarbeit: Wir bringen die Erfahrungen und Interessen pflegender Angehöriger dorthin, wo Entscheidungen fallen – in kommunale Gremien, Landesarbeitskreise, Anhörungen und Gespräche mit Politik, Verwaltungen, Pflege- und Sozialversicherung.
Warum das nötig ist? Weil sich gute Pflegepolitik nicht allein im Gesetzbuch entscheidet, sondern vor allem im Alltag: beim Finden eines Kurzzeitpflegeplatzes, bei der Entlastung zu Hause, bei verständlicher Beratung, bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Genau an diesen Schnittstellen fehlt oft die Stimme der Angehörigen – wir sorgen dafür, dass sie gehört wird.
Unser Ziel: spürbare Entlastung und verlässliche Strukturen für pflegende Angehörige – weniger Bürokratie, mehr Zeit, bessere Versorgung. Interessenvertretung ist für uns kein "Nice to have", sondern Voraussetzung fairer Entscheidungen. Oder kurz gesagt: Mit uns, nicht ohne uns über uns.