Eingabehilfen öffnen

Zum Hauptinhalt springen
Gremienarbeit

Landesausschuss Alter und Pflege NRW

Gremienarbeit
Landesausschuss Alter und Pflege NRW

Schaltstelle zwischen Praxis und Politik

Um den Herausforderungen des demografischen Wandels für die Alten- und Pflegepolitik bestmöglich begegnen zu können, wurde 2015, unter Federführung der damaligen Gesundheitsministerin, dieses Gremium in Nordrhein-Westfalen (NRW) gegründet.

Auftrag und Rolle

Der LAP ist das zentrale fachliche Beratungsgremium der Landesregierung für alle Fragen der Alten- und Pflegepolitik in NRW. Er nimmt eine gesetzliche Aufgabe nach dem Pflegeversicherungsgesetz wahr, kann einvernehmlich Empfehlungen zur Umsetzung verabschieden und berät das Land strategisch. Rechtlich verankert ist dies u.a. im Alten- und Pflegegesetz NRW. Getagt wird mindestens zweimal pro Jahr; Protokolle und Sitzungstermine veröffentlicht das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW. 

Wer sitzt am Tisch?

Stimmberechtigt vertreten sind u. a. Interessenverbände älterer, behinderter und pflegebedürftiger Menschen sowie pflegender Angehöriger, kommunale Spitzenverbände, Landschaftsverbände, Leistungsanbieter (frei, privat, kommunal), Pflege- und Privatkassen, Berufsverbände, Fachgesellschaften, Gewerkschaften, Medizinische Dienste, die Pflegekammer NRW und das MAGS. wir pflegen NRW ist seit März 2017 als Vertretung pflegender Angehöriger stimmberechtigtes Mitglied in diesem Gremium.

Der LAP ist die Schaltstelle zwischen Praxis und Politik der Pflege in NRW – mit wir pflegen NRW als Stimme der pflegenden Angehörigen direkt am Verhandlungstisch.

Themen und Arbeitsweise

Der LAP bündelt Expertise und bearbeitet sowohl strukturprägende Themen (z.B. Personalbemessung nach § 113c SGB XI, Landesförderplan Alter und Pflege, Fachkräftesicherung, Digitalisierung, innovative Versorgungsansätze) als auch aktuelle Schwerpunkte wie Gesundheitskioske, Gewalt in der häuslichen Pflege, Versorgungskapazitäten (ambulant/stationär) oder die Integration ausländischer Pflegekräfte. Dazu richtet er Arbeitsgruppen ein; Beschlüsse und Empfehlungen fließen in die Landespraxis ein.

Mehr zum Thema

Termine und Protokolle veröffentlicht das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, MAGS NRW, auf seiner Website.