Zu Gast bei der Pflegebevollmächtigten
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- Unter-Titel: Moll im Atrium: Wie können pflegende Angehörige aktuell und künftig besser unterstützt werden?
- Datum der Veranstaltung: 10.04.2024
- Ort: Berlin
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"Das drängendste Problem ist im Moment die fehlende Unterstützung und Entlastung. Die Menschen suchen nach einem Pflegedienst und finden keinen. Sie haben vielleicht einen Pflegedienst und die Pflegebedürftigkeit schreitet fort, dann kriegen sie eine Kündigung des Pflegedienstes. Das nennen wir inzwischen Pflege-Triage. Gerade diejenigen, die hohe Pflegebedarfe haben, bekommen immer weniger Versorgung", sagte Edeltraut Hütte-Schmitz.
Viele Ansprüche verfallen, vor allem bei der Tagespflege.
Sie forderte unter anderem eine flexiblere Nutzbarkeit der Entlastungsleistungen: "Es gibt nicht genügend Entlastungsangebote, daher verfallen viele Ansprüche vor allem bei der Tagespflege. Diese dürfen jedoch nicht für andere Hilfsangebote eingesetzt werden. Wir brauchen eine Zusammenfassung aller Leistungsansprüche zu einem flexibel nutzbaren Gesamtbudget."
Auch Pflegebevollmächtigte Moll sieht Handlungsbedarf: "Damit Pflege auch in Zukunft menschenwürdig, selbstbestimmt und bezahlbar ist, müssen wir sie jetzt auf allen Ebenen gestalten. Die meisten pflegebedürftigen Menschen wollen und werden zu Hause durch Angehörige gepflegt – deshalb müssen wir auch die Angehörigen weiter stärken."
Fotos: Holger Gross
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