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Stellenausschreibungen

Digital motiviert, sozial engagiert

wir pflegen NRW e.V., die Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung pflegender Angehöriger in Nordrhein-Westfalen, sucht ab September 2019 eine Projekthelfer*in zur Entwicklung von realen und online Selbsthilfe Initiativen für pflegende Angehörige in NRW.

Interessenten sind sowohl digital motiviert als auch sozial engagiert, mit Erfahrungen und Wissen in der Selbsthilfe und großem Verständnis für die Situation und Unterstützung pflegender Angehöriger. Erfahrungen im Umgang mit sozialen Medien ist erforderlich um den Austausch, Verständigung und Schulung im Gebrauch von sozialen Medien zu intensivieren.

1 Selbsthilfe Projekthelfer*in in NRW

(geringfügige Beschäftigung Minijob; im Einzelfall Midijob - kann ggfs. ermöglicht werden)

  • Die Projekthelfer*in ist eine geringfügige Beschäftigung von ca. 10 Stunden pro Woche
  • Vergütung netto € 450,- (im Einzelfall € 451,-) pro Monat
  • Probezeit 3 Monate; Stelle zunächst auf 12 Monate begrenzt
  • Sitz des Projektbüros ist Münster (NRW), Standort der Projekthelfer*innen ist NRW 
  • Die Tätigkeit wird zum Teil auch online erfolgen 

Ihre Aufgaben ...

Unterstützung der Projektkoordinatorin bei

  • Aufbau & Begleitung realer Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige in NRW
  • Mithilfe bei Umsetzung eines Kommunikationsplans zur Gewinnung / Ermutigung pflegender Angehöriger zur Nutzung und Teilnahme an virtueller Selbsthilfe
  • Entwicklung, Begleitung & Moderation von offenen und geschlossenen virtuellen Selbsthilfe-Gruppen, die sich regional oder themenspezifisch über soziale Medien austauschen wollen
  • Verknüpfung (Moderation) von realen Selbsthilfegruppen pflegender Angehöriger in NRW, die sich neben persönlichen Treffen auch virtuell über soziale Medien austauschen wollen
  • Einführung und Unterstützung von pflegenden Angehörigen bei der Nutzung von Online Selbsthilfe Initiativen
  • Eigenverantwortliches, selbständiges Arbeiten in Absprache mit der Projektkoordinatorin
  • gelegentliche Präsenzzeiten im Projektbüro Münster

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung ...

Bitte senden Sie als Bewerbungsunterlagen ein kurzes Schreiben Ihrer Erfahrung, Eignung und Qualifikation für die oben beschriebenen Aufgaben mit relevanten Informationen Ihres Lebenslaufs.

Bewerbungen bis 15. August 2019 bitte im PDF Format an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorstellungsgespräche finden anschließend in Münster statt (im wir pflegen NRW - Selbsthilfe-Büro, direkt am Hauptbahnhof). Genaue Termine werden noch abgestimmt! 

Gründung wir pflegen – Interessenvertretung und Selbsthilfe pflegender Angehöriger in Berlin

Am Donnerstag, den 25. Juli 2019 gründeten engagierte Menschen gemeinsam einen neuen Landesverein Am Donnerstag, den 25. Juli 2019 gründeten engagierte Menschen gemeinsam einen neuen Landesverein wir pflegen – Interessenvertretung und Selbsthilfe pflegender Angehöriger in Berlin. Über den Verein sollen künftig über 200 000 pflegende Angehörige in Berlin eine Stimme auf Landesebene gewinnen.  Der Landesverein ist Mitglied der bundesweiten Interessenvertretung wir pflegen e. V. .. Über den Verein sollen künftig über 200 000 pflegende Angehörige in Berlin eine Stimme auf Landesebene gewinnen.  Der Landesverein ist Mitglied der bundesweiten Interessenvertretung wir pflegen e. V. .

 gruendung berlin

Vorläufiger Vorstand: Hannelore Rohde-Käsling, Amina Runge, Horst Küttner, Gabriele Tammen-Parr 

vorstand berlin

Pressemitteilung

HIER HABEN PFLEGENDE ANGEHÖRIGE EINE STIMME - wir pflegen NRW e.V. ist seit 2017 in den LAP berufen

https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/landesausschuss-alter-und-pflege-startet-zweite-amtsperiode 

Newsletter Bündnis für Gute Pflege Juni 2019

Konzertierte Aktion Pflege: ver.di bekräftigt die Forderung nach Aufwertung und Entlastung der Pflege
04.06.2019

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bekräftigt anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse der Konzertierten Aktion Pflege der Bundesregierung ihre Forderung nach Aufwertung und Entlastung der Pflege. „Die Beschäftigten müssen sich darauf verlassen können, dass sich ihre Situation Zug um Zug bessert. Die professionell Pflegenden werden die Ergebnisse der Konzertierten Aktion Pflege daran messen, was in ihrem Arbeitsalltag ankommt. Vor allem in der Altenpflege müssen die Entgelte für diese verantwortungsvolle und oft auch anstrengende Arbeit deutlich angehoben werden. Und es muss Schluss sein mit der ständigen Überlastung durch zu wenig Personal“, sagte Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand. „Es war richtig, alle Verantwortlichen in der Konzertierten Aktion zusammen zu holen, am Ende sind die getroffenen Ergebnisse aber Kompromisse. Und angesichts der kritischen Lage hätte ich den Beschäftigten entschlossenere Maßnahmen gewünscht.“ Warum die Arbeitgeber im Mangelberuf Pflege zum Beispiel künftig nicht gänzlich auf sachgrundlose Befristungen verzichten wollten, sei nicht nachzuvollziehen.

Äußerst positiv sei, dass es mittlerweile eine breite Allianz gebe, die die Forderung nach bedarfsgerechten und bundeseinheitlichen Personalvorgaben unterstütze, so Bühler weiter. „Der Bundesgesundheitsminister ist gefordert, diese klare Botschaft aufzunehmen und entsprechende Gesetze für die Altenpflege und die Krankenhäuser auf den Weg zu bringen.“

Bühler: „Gut, dass in der Konzertierten Aktion mehrheitlich das Ziel eines Tarifvertrages unterstützt wird, der auf die gesamte Altenpflege erstreckt werden soll. Alle Akteure in der Altenpflege müssen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen attraktiv zu gestalten.“ Dies sei eine Voraussetzung, um Personal zu gewinnen, damit Pflegebedürftige sicher und qualifiziert versorgt werden. „Ich fordere die kommerziellen Pflegekonzerne auf, endlich ihren Widerstand gegen einen solchen bundesweit geltenden Tarifvertrag aufzugeben. Der Zug steht auf dem Gleis, wer ihn stoppen will, handelt verantwortungslos.“ Damit zwei wichtige Ziele - nämlich faire Löhne für die Beschäftigten und Schutz der Pflegebedürftigen vor finanzieller Überforderung - nicht gegeneinander ausgespielt werden können, sei der Gesetzgeber gefragt. Die Eigenanteile für die Pflegekosten müssten zunächst begrenzt und perspektivisch abgeschafft werden. Bühler: „In der Altenpflege kann man wie im Brennglas sehen, welch fatalen Folgen es hat, wenn ein wesentlicher Bereich der Daseinsvorsorge dem wirtschaftlichen Wettbewerb und Hedgefonds überlassen wird.“

Die Ergebnisse der Konzertierten Aktion zur Digitalisierung unterstreichen aus der Sicht von ver.di den pflegeentlastenden Aspekt. Die Digitalisierung kann einen Beitrag leisten, die Arbeitsbedingungen in der Pflege attraktiver zu gestalten. Bühler: „Um aus der Digitalisierung eine Erfolgsgeschichte zu machen, sind die Menschen zu beteiligen. Der Missbrauch von personenbezogenen Daten muss ausgeschlossen werden.“ Keinesfalls dürften die Daten zur Überwachung und Kontrolle der Beschäftigten genutzt werden.

In der „Ausbildungsoffensive Pflege“ der Konzertierten Aktion sieht ver.di ein wichtiges Signal, um mehr Menschen für die Pflegeberufe zu begeistern. Bühler: „Entscheidend ist jedoch, dass Auszubildende nicht nur gewonnen, sondern durch attraktive Bedingungen und eine faire Bezahlung nach der Ausbildung auch im Beruf gehalten werden.“

"SELBSTHILFE TO GO" für pflegende Angehörige

Unsere Projektleiterin, Katrin Jahns, wurde von #Starfm in Berlin interviewt und lädt zum heutigen Fachtag in Berlin ein - hier wird die APP in.kontakt vorgestellt und kann ausprobiert werden. Von pflegenden Angehörigen für pflegende Angehörige.

Erneutes grosses DANKESCHÖN an das #STARfm-Team.

Sich als pflegende Angehöriger mit Gleichbetroffenen austauschen ist jetzt auch datengeschützt und online möglich - ZU JEDER ZEIT - ZU JEDER FRAGER - AN JEDEM ORT

https://soundcloud.com/user-238035961/jahns-katrin-15mai-2019-interview-star-fm-berlin?fbclid=IwAR2meh8BMYoT_m0KU4VfUdubLIL4RYXV_AJBu17xZuA1EnKpJSm5MvWFQjQ

Konferenz „Moderne Familienpolitik“ – wir pflegen e.V. diskutiert mit der Linksfraktion im Bundestag

Am 18. März 2019 lädt die Bundestagsfraktion DIE LINKE zum Gespräch über moderne Familienpolitik ein. Christian Pälmke wird für wir pflegen e.V. am Workshop „Was brauchen Familien die pflegen?“ teilnehmen und dort die Anliegen der pflegenden Angehörigen einbringen. Moderiert wird der Workshop von der pflegepolitischen Sprecherin Pia Zimmermann. Näheres zur Konferenz können Sie der Einladung entnehmen.

Download Einladung

Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Vereinbarkeit Pflege und Beruf

Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist für Berufstätige mit Pflegeverantwortung von zentraler Bedeutung. Rund 94 Prozent aller Erwerbstätigen wollen im Falle einer Pflegesituation im Familienkreis berufstätig bleiben.

Die aktuelle Situation stellt jedoch viele pflegende Angehörige vor große Herausforderungen. Zum einen sind sich Firmen und Arbeitgeber*innen häufig noch nicht der Doppelbelastung vieler Arbeitnehmer*innen bewusst. Zum anderen sind die rechtlichen Regelungen zur Pflegezeit und Familienpflegezeit für die meisten Betroffenen unattraktiv.

Info:  https://www.wir-pflegen.net/projekte/vereinbarkeit-von-pflege-und-beruf/

Gesamte Pressemitteilung:

Vorstellung der APP in.kontakt für pflegende Angehörige am 22.02.2019

Mit unserem Modellprojekt „Online Selbsthilfe Initiativen für pflegende Angehörigen“ (OSHI-PA) wird erstmals eine APP-gestützte Selbsthilfelösung bereitgestellt, die die klassische Selbsthilfe vor Ort ergänzt und unterstützt.

Dieses spannende Projekt möchten wir Ihnen vorstellen. Die APP in.kontakt ist für Smartphones und Tablets (Android und IOS) verfügbar und bietet pflegenden Angehörigen einen Weg aus der häufig erlebten Isolation. Setzen Sie mit uns gemeinsam den Startschuss und erfahren Sie mehr über Ziele und Möglichkeiten der APP. Sich miteinander verbinden – seien Sie dabei!

pdf icon Download Einladungsflyer


Lesen Sie dazu auch unseren Bericht vom Fachtag vom Oktober 2018

PFLEGENDE ANGEHÖRIGE IM NACHT-CAFÉ !!

Unser neues Vorstandsmitglied Almut Laudien pflegte 18 Jahre ihre Schwiegereltern & ihren Vater. Nach dem Tod der Schwiegermutter engagiert sie sich vermehrt bei wir pflegen, um etwas für pflegende Angehörige zu b-e-w-e-g-e-n !!
 
 
Quellennachweis Fotos - SWR Nachtcafe, Familie verpflichtet, SWR-Baschi Bender

+ + + HALLO BERLIN !! + + + Gespräch mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

PFLEGENDE ANGEHÖRIGE TRUGEN IHRE STIMME DIREKT AN DIE POLITIK !

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Beamte des BMG trafen Vertreter*innen der bundesweiten Interessenvertretung pflegender Angehöriger #wirpflegen zum Dialog über die Anliegen & Forderungen von uns pflegenden Angehörigen.

Der Minister nahm am 14. September 2018 viele unserer Anliegen auf und das Ministerium versprach den Dialog zu vertiefen …