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wir pflegen NRW e.V.

Berliner Platz 29
48143 Münster

Mehr Kontaktdaten hier:
Kontakt und Erreichbarkeit

Corona-Soforthilfe für pflegende Angehörige – Es muss schnell gehandelt werden!

Die Coronavirus-Pandemie stellt die gesamte Gesellschaft vor ungeahnte Herausforderungen. Ärzte, Pflegekräfte, Mitarbeiter*innen des Einzelhandels und viele mehr sind stark gefordert. Diese besondere Situation zeigt verstärkt auf wie systemrelevant sie sind und dass sie unbedingt und direkt unterstützt werden müssen.

Systemrelevant sind im besonderem Maße auch pflegende Angehörige, die den Großteil der Pflege in Deutschland leisten. Sollte die Versorgung in der häuslichen Pflege nicht mehr sichergestellt sein, stehen hunderttausende Familien und die gesamte pflegerische Versorgung vor riesigen Herausforderungen.

Angesichts der Krisensituation fordern wir daher die Bundesregierung, den Bundestag und die Bundesländer auf, sofortige, schnelle und unbürokratische Maßnahmen zur Unterstützung der häuslichen Pflege zu ergreifen. Alle Einzelheiten des Maßnahmenplans zur Corona-Soforthilfe finden Sie hier:

pdf icon Vorschläge zum Schutz und zur Sicherung der häuslichen Pflege in der Corona-Pandemie

 

Mitgliederversammlung am 20. März (14:30 bis 17 Uhr)

Freitag, 20. März 2020 von 14:30 bis 17:00

Altenhof, Kaiserstraße 6, 45468 Mülheim an der Ruhr

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung findet im Anschluß an den Fachtag statt und wir freuen uns auf ein Wiedersehen und ein weiteres erfolgreiches Jahr für pflegende Angehörige.

Fachtag wir pflegen NRW am 20. März 2020 (10:30 bis 14 Uhr)

GEMEINSAM mit der DIALOG OFFENSIVE PFLEGE laden wir ein!

Wir schreiben das Jahr 2020 und noch immer bestehen eklatante Mängel in der Unterstützung pflegender Angehörige vor Ort.

Viel zu selten werden zentrale Zukunftsfragen gemeinsam mit pflegenden Angehörigen gemeinsam entwickelt:

  • Wie sehen pflegende Angehörige selber ihre Situation und was braucht es aus ihrer Perspektive, um die Lage pflegender Angehöriger wirksam zu verbessern?
  • Was muss passieren, damit pflegende Angehörige an ihrem Wohnort besser unterstützt werden und welche guten Ansätze gibt es schon ?
  • Was können Kommunen tun und welche wichtige Rolle spielt die (Landes-) Politik ?

Diese Fragen möchten wir gemeinsam mit ihnen diskutieren und laden Sie gemeinsam mit der DIALOG OFFENSIVE PFLEGE herzlich zum Fachtag ein.

 

REFERENTIN:

Janina Blome vom Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik - Kommunale Handlungsmöglichkeiten _ WAS BRAUCHT ES FÜR EINE GUTE UNTERSTÜTZUNG

 VON PFLEGENDEN ANGEHÖRIGEN VOR ORT? 

 

ANMELDUNG

bitte bis zum 15. März 2020 unter

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0251 48446324

 

Der Raum ist barrierefrei und weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer und der Webseite von wir pflegen NRW e. V.

 

pdf icon Flyer 

 

HERZLICH WILLKOMMEN IM TEAM!

Ruth Rauschel ist DABEI und wird sich ab dem 01.Februar 2020 um unsere Erstkontakt-Gespräche und die Mitarbeit am Newsletter kümmern. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und Ihre Kompetenz! GEMEINSAM STARK für PFLEGENDE ANGEHÖRIGE

Pressemittleilung: Alle Angehörigen entlasten – wir pflegen e.V. fordert

Umsetzung des Entlastungsbudgets

Pflege stellt immer mehr Menschen vor gewaltige finanzielle Probleme. Die im Durchschnitt zu tragenden Kosten für einen Pflegeheimplatz sind auf rund 1.900 Euro im Monat gestiegen. Das Angehörigen-Entlastungsgesetz soll nun Angehörige von pflegebedürftigen Menschen entlasten, die im Pflegeheim wohnen und im Sozialhilfebezug sind. 

„Das Gesetz entlastet damit Familien, die über wenig Einkommen verfügen und die nicht noch stationäre Pflegekosten stemmen können. Das ist sehr zu begrüßen,“ sagt der pflegepolitische Sprecher des Vereins, Christian Pälmke. „Doch die knapp 5 Millionen pflegenden Angehörigen, die zuhause Pflege leisten, werden dadurch nicht entlastet. Es wird weiter in Kauf genommen, dass dort, trotz großer Pflegeleistung und Entlastung der Pflegekassen, viele wegen der Pflege von Armut bedroht oder betroffen sind.“

Entlastungsbudget hängt in der Warteschleife 

Mit dem im Koalitionsvertrag 2017 versprochenen Entlastungsbudget könnte die Bundesregierung alle pflegenden Angehörigen erreichen. Doch das zentrale Versprechen für mehr Entlastung in der häuslichen Pflege wird von der Bundesregierung noch immer nicht angepackt. Es sieht vor, dass die einzelnen Leistungssätze der Kurzzeitpflege, der Tages- und Nachtpflege sowie der Verhinderungspflege in ein Budget zusammengeführt werden. 

„Das Entlastungsbudget wäre ein großer Schritt zu mehr Selbstbestimmung und weniger Bürokratie in der häuslichen Pflege. Angesichts der immensen Belastung von pflegenden Angehörigen ist es unverantwortlich, dass die Bundesregierung gerade bei diesem Vorhaben auf Zeit spielt“, kritisiert die Medienbeauftragte Susanne Hallermann.

wir pflegen e.V. fordert das Bundesgesundheitsministerium auf, jetzt die Entwicklung einer konkreten Gesetzesinitiative unter Einbeziehung der Interessenvertretungen pflegender Angehöriger ernsthaft voranzutreiben.

 

Pressekontakt:

wir pflegen e.V.

Susanne Hallermann

Telefon: 01522. 8576840

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Christian Pälmke

Telefon: 030 . 45975770

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  

Pressemeldung auf unserer Website: https://www.wir-pflegen.net/alle-angehoerigen-entlasten-wir-pflegen-e-v-fordert-umsetzung-des-entlastungsbudgets

NETZWERK - TREFFEN UNSERER NRW - MITGLIEDER auf der REHACARE am 20.09.2019

Gelungener gemeinsame Austausch - leider sind nicht mehr alle auf dem Gruppenfoto dabei ?, aber wir hatten ja Freikarten und konnten daher die REHACARE voll genießen.
Einstimmiges Ergebnis: UNBEDINGT WIEDERHOLENSWERT 

Team wir pflegen NRW

 

WILLKOMMEN in einem STARKEN TEAM

Wir begrüßen unsere neue Mitarbeiterin Cornelia Ridder, die uns bei den Erstkontakt-Gesprächen unterstützt und unseren Newsletter in neuem Glanz aufleben lässt! 
Heutiges Einführungsgespräch mit unserem Vereinsverwalter Eckehard Hauck, Selbsthilfe-und Medienkoordinatorin Susanne Hallermann, Cornelia Ridder und Vorstandsvorsitzendem wir pflegen NRW & Fachreferent für Familienpolitik wir pflegen Christian Pälmke (vlnr)

ridder erst

Gründung wir pflegen – Interessenvertretung und Selbsthilfe pflegender Angehöriger in Berlin

Am Donnerstag, den 25. Juli 2019 gründeten engagierte Menschen gemeinsam einen neuen Landesverein Am Donnerstag, den 25. Juli 2019 gründeten engagierte Menschen gemeinsam einen neuen Landesverein wir pflegen – Interessenvertretung und Selbsthilfe pflegender Angehöriger in Berlin. Über den Verein sollen künftig über 200 000 pflegende Angehörige in Berlin eine Stimme auf Landesebene gewinnen.  Der Landesverein ist Mitglied der bundesweiten Interessenvertretung wir pflegen e. V. .. Über den Verein sollen künftig über 200 000 pflegende Angehörige in Berlin eine Stimme auf Landesebene gewinnen.  Der Landesverein ist Mitglied der bundesweiten Interessenvertretung wir pflegen e. V. .

 gruendung berlin

Vorläufiger Vorstand: Hannelore Rohde-Käsling, Amina Runge, Horst Küttner, Gabriele Tammen-Parr 

vorstand berlin

Pressemitteilung

HIER HABEN PFLEGENDE ANGEHÖRIGE EINE STIMME - wir pflegen NRW e.V. ist seit 2017 in den LAP berufen

https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/landesausschuss-alter-und-pflege-startet-zweite-amtsperiode 

Newsletter Bündnis für Gute Pflege Juni 2019

Konzertierte Aktion Pflege: ver.di bekräftigt die Forderung nach Aufwertung und Entlastung der Pflege
04.06.2019

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bekräftigt anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse der Konzertierten Aktion Pflege der Bundesregierung ihre Forderung nach Aufwertung und Entlastung der Pflege. „Die Beschäftigten müssen sich darauf verlassen können, dass sich ihre Situation Zug um Zug bessert. Die professionell Pflegenden werden die Ergebnisse der Konzertierten Aktion Pflege daran messen, was in ihrem Arbeitsalltag ankommt. Vor allem in der Altenpflege müssen die Entgelte für diese verantwortungsvolle und oft auch anstrengende Arbeit deutlich angehoben werden. Und es muss Schluss sein mit der ständigen Überlastung durch zu wenig Personal“, sagte Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand. „Es war richtig, alle Verantwortlichen in der Konzertierten Aktion zusammen zu holen, am Ende sind die getroffenen Ergebnisse aber Kompromisse. Und angesichts der kritischen Lage hätte ich den Beschäftigten entschlossenere Maßnahmen gewünscht.“ Warum die Arbeitgeber im Mangelberuf Pflege zum Beispiel künftig nicht gänzlich auf sachgrundlose Befristungen verzichten wollten, sei nicht nachzuvollziehen.

Äußerst positiv sei, dass es mittlerweile eine breite Allianz gebe, die die Forderung nach bedarfsgerechten und bundeseinheitlichen Personalvorgaben unterstütze, so Bühler weiter. „Der Bundesgesundheitsminister ist gefordert, diese klare Botschaft aufzunehmen und entsprechende Gesetze für die Altenpflege und die Krankenhäuser auf den Weg zu bringen.“

Bühler: „Gut, dass in der Konzertierten Aktion mehrheitlich das Ziel eines Tarifvertrages unterstützt wird, der auf die gesamte Altenpflege erstreckt werden soll. Alle Akteure in der Altenpflege müssen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen attraktiv zu gestalten.“ Dies sei eine Voraussetzung, um Personal zu gewinnen, damit Pflegebedürftige sicher und qualifiziert versorgt werden. „Ich fordere die kommerziellen Pflegekonzerne auf, endlich ihren Widerstand gegen einen solchen bundesweit geltenden Tarifvertrag aufzugeben. Der Zug steht auf dem Gleis, wer ihn stoppen will, handelt verantwortungslos.“ Damit zwei wichtige Ziele - nämlich faire Löhne für die Beschäftigten und Schutz der Pflegebedürftigen vor finanzieller Überforderung - nicht gegeneinander ausgespielt werden können, sei der Gesetzgeber gefragt. Die Eigenanteile für die Pflegekosten müssten zunächst begrenzt und perspektivisch abgeschafft werden. Bühler: „In der Altenpflege kann man wie im Brennglas sehen, welch fatalen Folgen es hat, wenn ein wesentlicher Bereich der Daseinsvorsorge dem wirtschaftlichen Wettbewerb und Hedgefonds überlassen wird.“

Die Ergebnisse der Konzertierten Aktion zur Digitalisierung unterstreichen aus der Sicht von ver.di den pflegeentlastenden Aspekt. Die Digitalisierung kann einen Beitrag leisten, die Arbeitsbedingungen in der Pflege attraktiver zu gestalten. Bühler: „Um aus der Digitalisierung eine Erfolgsgeschichte zu machen, sind die Menschen zu beteiligen. Der Missbrauch von personenbezogenen Daten muss ausgeschlossen werden.“ Keinesfalls dürften die Daten zur Überwachung und Kontrolle der Beschäftigten genutzt werden.

In der „Ausbildungsoffensive Pflege“ der Konzertierten Aktion sieht ver.di ein wichtiges Signal, um mehr Menschen für die Pflegeberufe zu begeistern. Bühler: „Entscheidend ist jedoch, dass Auszubildende nicht nur gewonnen, sondern durch attraktive Bedingungen und eine faire Bezahlung nach der Ausbildung auch im Beruf gehalten werden.“