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wir pflegen NRW e.V.

Berliner Platz 29
48143 Münster

Mehr Kontaktdaten hier:
Kontakt und Erreichbarkeit

In NRW werden 77,9% aller Menschen mit Pflegebedarf zuhause gepflegt!

Das ist höher als der Bundesdurchschnitt Mit wir pflegen NRW e. V. haben pflegende Angehörige eine dringend benötigte STARKE STIMME!

wir pflegen e. V. im Bundestag: Klare Kante zum „Zweiten Bevölkerungsschutzgesetz“

Am Montag den 11. Mai 2020 berät der Ausschuss für Gesundheit das „Zweite Bevölkerungsschutzgesetz“. wir pflegen e.V. ist mit Christian Pälmke (Referent für Pflegepolitik des Bundesvereins) dabei.

In der bereits eingereichten Stellungnahme kritisiert der Bundesverein sehr deutlich, dass pflegende Angehörige mit minimalen Maßnahmen abgespeist werden sollen. Zwar soll für Berufstätige ein zusätzliches Pflegeunterstützungsgeld von 10 Tagen eingeführt und ein flexibler Einsatz des Entlastungsbetrags für pflegebedürftige Menschen im Pflegegrad 1 ermöglicht werden. Doch beide Maßnahmen greifen viel zu kurz und sind weit entfernt von ganzheitlichen Lösungen.

Es bleibt dabei: Wir brauchen ein Maßnahmenpaket für die häusliche Pflege: u.a.

  • ein freies Budget in Höhe des Tages- und Kurzzeitpflegesatzes und
  • einen Lohnersatz für berufstätige pflegende Angehörige mindestens in Anlehnung an die für Eltern geltenden Regelungen im Infektionsschutzgesetz!

 

Hier finden Sie unsere Stellungnahme:
https://www.bundestag.de/resource/blob/694166/4b88a49415549dd7b0fa2e6c5eb4e91c/19_14_0160-5-_wir-pflegen_2-Bevoelkerungsschutzgesetz-data.pdf

Quelle: Bild "Reichstagsgebäude" von Bernd Marczak from Berlin auf Pixabay

Einfachere Nutzung des Entlastungsbetrags in NRW bis zum 30.09.2020

Eine gute Nachricht in schwierigen Zeiten. Das Land NRW hat die Nutzung des Entlastungsbetrags von 125 Euro erleichtert. So kann die Abrechnung von Nachbarschaftshilfe ohne Nachweis der sonst erforderlichen Qualifikationen erfolgen. Zudem können nun auch "Leistungen bis zur Haustür" finanziert werden. Das zuständige Ministerium verweist zum Beispiel auf folgende Leistungen:

  • „der Einkauf von Waren des täglichen Bedarfs
  • die Erledigung von Botengängen (Arzt, Apotheke)
  • Abhol- und Lieferservice (Speisen, Wäsche)
  • Organisation von Behördenangelegenheiten sowie
  • persönliche Gespräche mittels Telefon, Skype oder Mails“

Diese Ausnahme gilt zunächst bis zum 30. September 2020. Pflegende Angehörige sollten sich bei der zuständigen Pflegekasse informieren oder bei den Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz (www.alter-pflege-demenz-nrw.de).

Hier finden Sie nochmal die Informationen des MAGS.

Ein erster kleiner Erfolg.

Wir kämpfen weiter!

Fachkommission nach dem Pflegeberufegesetz übergibt ihre Rahmenlehr- und Rahmenausbildungspläne an BMFSFJ und BMG

Giffey: Erstmals bundesweiter Orientierungsrahmen für Ausbildungsqualität in der Pflege Spahn: Neue Ausbildung wird inhaltlich mit Leben gefüllt

Die Fachkommission nach dem Pflegeberufegesetz hat heute die von ihr erarbeiteten Rahmenlehr- und Rahmenausbildungspläne für die neuen Pflegeausbildungen dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fristgerecht übergeben. Pflegeschulen und die Träger der praktischen Ausbildungen erhalten damit in Kürze konkrete Vorschläge für die Ausgestaltung der neuen Ausbildungen.

zur Pressemitteilung

KONZEPT FÜR EINE GRUNDLEGENDE PFLEGEREFORM

Pflegevollversicherung mit begrenzter Eigenbeteiligung der Versicherten

https://www.diakonie.de/fileadmin/user_upload/Diakonie/PDFs/Diakonie-Texte_PDF/06_2019_Grundlegende_Pflegereform.pdf

(Bild: Diakonie/Annette Schrader)

IHRE STIMME FÜR MEHR EUROPA & EINE GERECHTE PFLEGE!

Lesen Sie hier den WAHLAUFRUF von wir pflegen zur Europawahl ?

https://www.wir-pflegen.net/wahlaufruf-ihre-stimme-fuer-mehr-europa-und-eine-gerechte-pflege/

DER PFLEGESTILLSTAND- zdf zoom 08.05.2019

PASSEN PFLEGE UND RENDITE ZUSAMMEN? WARUM ÄNDERN SICH DIE ZUSTÄNDE IN DER ALTENPFLEGE NICHT? KEINE TRANSPARENZ BEIM SACHVERSTÄNDIGENRAT!

190509 Zitat Wolfgang Wodarg Transparency International Deutschland 1024x1024

"Offensichtlich lebt eine ganze Branche davon, dass sich nichts verbessert" (Zitat Claus Fussek)

DER PFLEGESTILLSTAND- zdf zoom 08.05.2019(30 min) 

Link zur Sendung: https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-der-pflegestillstand-102.html

Pressemitteilung: Pflegetätigkeit benachteiligt Frauen

Zum heutigen Internationalen Frauentag hat der Verein folgende Pressemeldung veröffentlicht:

In Deutschland versorgen und begleiten vor allem Frauen pflegebedürftige Menschen. Rund drei Viertel aller pflegenden Angehörigen sind Frauen. Das hat diverse Gründe.

Familienarbeit ist in Deutschland noch immer primär Frauenarbeit. Gerade hier machen sich tradierte Rollenmuster bemerkbar, worauf auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsfor- schung (DIW) in einer kürzlich veröffentlichten Studie hinweist. Diese Erwartungen werden über das Pflegesystem zudem verstärkt.

pdf icon Pressemitteilung

Fachveranstaltung des Kreises Warendorf „Zukunft aktiv gestalten"

wir pflegen NRW nahm am 12.02.2019 an der  Fachveranstaltung des Kreises Warendorf „Zukunft aktiv gestalten – Entwicklung gemeinsamer Strukturen für eine älter werdende Gesellschaft“  teil und gab pflegenden Angehörigen eine Stimme.
Eine ausführliche Dokumentation der Veranstaltung sowie die Präsentationen des Fachvortrages sowie der Impulsvorträge des Workshops  finden Sie unter folgendem Link:
Flyer 1 Zukunft aktiv gestalten Entwicklung gemeinsamer Strukturen für eine älter werdende Gesellschaft

Brief an Minister Heil: wir pflegen e.V. begrüßt die Initiative zur Grundrente

Sehr geehrter Herr Minister Heil,

die Interessenvertretung pflegender Angehöriger „wir pflegen e.V.“ begrüßt Ihre Initiative zur Grundrente. Mit Ihrem Vorschlag nehmen Sie auch die Lebensleistungen der pflegenden Angehörigen in den Blick und würdigen deren Einsatz für unsere Gesellschaft. Dies ist ein wichtiges Signal an Millionen von Leistungsträger*innen in der häuslichen Pflege.

Aufgrund der sehr zeitintensiven Pflege sind die Erwerbsbiographien vieler pflegender Angehöriger von teilweise jahrelangen Unterbrechungen und/oder Arbeitszeitreduzierungen geprägt. Rund 44 Prozent müssen mit einem Haushaltseinkommen von unter 1.000 Euro im Monat auskommen (siehe Barmer Pflegereport 2018). Viele pflegende Angehörige sind somit während und nach der Pflege von Armut betroffen oder bedroht.

Die von Ihnen vorgeschlagene und im Koalitionsvertrag verankerte Grundrente kann zu deutlichen Verbesserungen beitragen, da diese auf Geringverdiener zielt und auch Pflegezeiten bei den erforderlichen 35 Beitragsjahren berücksichtigt. Eine Aufstockung der Rente von bis zu 447 Euro ohne Bedürftigkeitsprüfung, wäre ein wichtiger Schritt zu mehr Rentengerechtigkeit in Deutschland. Die Bundesregierung muss diesen Schritt jetzt gehen.

Doch klar ist auch, dass die vorgeschlagene Grundrente nicht alle Probleme lösen würde. So ist bislang mit der Grundrente noch keine armutsfeste Rente gemeint und auch das mangelhafte System der Rentenleistungen für pflegende Angehörige bliebe eine Großbaustelle. Es wären somit zusätzliche Gesetzesinitiativen notwendig, um den Kern Ihres Anliegens zu realisieren: Anerkennung und Respekt vor der Lebensleistung der Menschen. Hierfür stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung!

Mit freundlichen Grüßen

Christian Pälmke

i.A. des Vorstands des Bundesvereins

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