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wir pflegen NRW e.V.

Berliner Platz 29
48143 Münster

Tel.: 0251 - 48446320
info@wir-pflegen.nrw

Kontakt und Erreichbarkeit

Pflegenotstand stoppen: Auch in der häuslichen Pflege!

wir pflegen NRW lobt die aktuelle Kampagne der Linken "Pflegenotstand stoppen". Allerdings greifen die Forderungen der Partei (noch) kaum die prekäre Situation in der häuslichen Pflege auf. 76 Prozent aller Pflegebedürftigen werden zu Hause von mindestens 5 Millionen pflegenden Angehörigen versorgt. Sie gehören daher zwingend in den Fokus der Kampagne.  

Am 22. September 2018 vertrat Christian Pälmke (Landesvorsitzender) wir pflegen NRW auf der Care-Konferenz der Linken NRW in Bochum. Dort sprach er unter anderem auch die Defizite der Kampagne an: "Wir haben uns über die Einladung der Linken zur Care-Konferenz gefreut. Die Gelegenheit haben wir gut genutzt, um unsere Sicht auf den Pflegenotstand klar darzulegen." Zur Verdeutlichung der für viele pflegenden Angehörigen schwierigen Situation, wurde im entsprechenden Workshop ein Vergleich zu den Rechten von Lohnabhängigen gezogen:

  • keine fixierte Arbeitszeit
  • kein Wochenende
  • faktisch auch kein Urlaubsanspruch
  • keine Streikoption und
  • vor allem auch kein Gehalt

"Diese Probleme müssen verstärkt in der politischen Diskussion Beachtung finden. Vor allem braucht es den Willen für passende Lösungen", so Pälmke.

Eine Zusammenfassung der Care-Konferenz finden Sie hier: https://www.dielinke-nrw.de/start/kampagne/pflegenotstand-stoppen/care-konferenz-am-22918-in-bochum/

https://www.dielinke-nrw.de/start/kampagne/pflegenotstand-stoppen/care-konferenz-am-22918-in-bochum/

Care-Konferenz der Linken NRW am 22. September 2018 in Bochum

 - wir pflegen NRW ist dabei!

Mit einer Care-Konferenz wollen die Linken in NRW über den Pflegenotstand und über politische Handlungsoptionen diskutieren. Da darf wir pflegen NRW natürlich nicht fehlen! In einem Workshop wird Christian Pälmke die Situation in der häuslichen Pflege darstellen und die Stimme der pflegenden Angehörigen vertreten.

Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Näheres zum Programm: https://www.dielinke-nrw.de/termine/termine-allgemein/detail/news/menschen-vor-profite-care-konferenz-nrw-1/

„Kurzzeit- und Tagespflege sind in NRW „Mangelware“ – Aktuelle Studien zeigen eklatante Versorgungsengpässe auf

Pflegende Angehörige berichten zahlreich, dass Plätze in der Kurzzeitpflege in vielen Regionen kaum bis gar nicht verfügbar sind. Diese Erfahrungen untermauert nun eine durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegebene Studie. So kommen auf einen Kurzzeitpflegeplatz in NRW im Durchschnitt 31 häuslich versorgte Pflegebedürftige. Zudem wird die Kurzzeitpflege heute primär als Übergang zwischen einem Krankenhausaufenthalt und einer pflegerischen Anschlussversorgung genutzt. Damit erfüllt sie nicht mehr die Aufgabe der Entlastung pflegender Angehöriger im Pflegealltag. 

Eine Befragung des WDR zeigt zudem, dass die Lage in der Tagespflege ebenfalls prekär ist. Das Ergebnis: Auf 100 Einwohner über 80 Jahre kommen im Durchschnitt 1,3 Tagespflegeplätze. 

Die Zahlen verdeutlichen: Der Pflegenotstand ist immens und das aktuelle Pflegesystem hat zur problematischen Versorgungslage beigetragen. Daher ist aus Sicht von wir pflegen NRW ein Richtungswechsel dringend geboten.“ 

MAGS Studie: https://www.landtag.nrw.de/Dokumentenservice/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV17-527.pdf

WDR Umfrage: https://www1.wdr.de/verbraucher/gesundheit/altenpflege-122.html

Auf dem 12. Deutschen Seniorentag

wir pflegen NRW war mit Stand und Referaten auf dem 12. Deutschen Seniorentag (28.- 30.Mai 2018, Dortmunder Westfalenhallen) vertreten und gab pflegenden Angehörigen eine Stimme. Der WDR interviewte NRW Gesundheits-Minister K-J Laumann und uns - zu sehen waren wir dann in WDR Westpol am 03.06.2018  https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/westpol/video-pflegeheime-verschleppter-umbau-100.html

EINE KOALITION FÜR GUTE PFLEGE wir pflegen fordert Neu-Orientierung des Pflegesystems

Anlässlich des Votums der SPD-Mitglieder für eine große Koalition fordert die Interessenvertretung pflegender Angehöriger ‚wir pflegen’ von der neuen Bundesregierung deutliche Verbesserungen in der häuslichen Pflege und eine grundlegende Neuausrichtung des deutschen Pflegesystems.

Jetzt PM lesen

Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige: Verschenkte Millionen?

„Es ist ja nicht so, dass wir uns leichtfertig zustehende Entlastungen entgehen lassen!
Viele Anspruchsberechtigte wissen gar nichts von dieser Möglichkeit”.
 
Das Nicht-Inanspruchnehmen von Leistungen aus der Pflegeversicherung ist unter anderem auf mangelnde Beratung zurückzuführen. Das hat die ZQP-Studie gezeigt und das ist auch das, was pflegende Angehörige seit Jahren anprangern.
 
“Doch selbst die, die Bescheid wissen, können solche Entlastungen im Pflegealltag oft nicht nutzen, denn es fehlt vielerorts an Angeboten, die von diesem angeblich verschenkten Geld zu bezahlen wären“ sagt Elke Wenske, pflegende Ehefrau. Die wir pflegen Landessprecherin Hessen spricht damit vielen pflegenden Angehörigen aus der Seele.
 
Lesen Sie hier unsere Pressemitteilung in ganzer Länge – als PDF Version!

Pflegende Angehörige haben eine Stimme!

Die WEG-GEHfährten Aachen,www.wgf-ac.de

laden am Mittwoch den 21.2. um 18.30 Uhr zu einem Vortrag mit Austausch von “wir pflegen.nrw ” ein. 

Unter dem Motto “Pflegende Angehörige haben eine Stimme” erwarten wir einen spannenden Abend mit Frau Susanne Hallermann ( Hart-aber-fair),die für den Landesverbandes NRW an diesem Abend über brisante Themen für pflegende Angehörige und Wohnungsmangel für Behinderte referiert. 
Link zum Verein: www.wir-pflegen.nrw

Im Anschluß daran ist eine Frage und Diskusionsrunde erwünscht.

Die ca. eineinhalbstündige Veranstaltung findet im Cockerill -Saal des Luisenhospitals statt und ist kostenfrei. Um Anmeldung wir gebeten: Martha Neumann 02404 69912 AB. 

Koalitionsverhandlungen zur Pflege: Mehr Nachbesserungen – weiterhin fehlen Vision und Mut zur Pflegewende!

Die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD zur Pflege bleiben vage. Positiv zu erwähnen sind die geplante Einführung eines Jahresbudgets und die Vereinfachung von Leistungen der Verhinderungs-, Kurzzeit- und Tagespflege für pflegende Angehörige. Die Einführung präventiver Hausbesuche kann nur positiv sein, sofern sie an unabhängige Beratungsdienste gekoppelt werden.

Zur Pressemitteiluung

Verbesserungen in der ambulanten Pflege - Was kommt wirklich bei den pflegenden Familien an?

https://www.zdf.de/verbraucher/wiso/verbesserungen-in-der-ambulanten-pflege-100.html 

Dank an die beiden mitmachenden pflegenden Ehefrauen Frau Antje Mayer aus Oldenburg und Frau Roswitha Haug - Henseler aus Tübingen. Dank auch an Karen Grass, die ZDF - Redakteurin, die dieses Thema aufgriff und pflegenden Angehörigen damit eine Stimme gibt!

Pflege muss auch zu Hause möglich bleiben!

Mit der Situation der Pflege im Kreis Steinfurt hat sich der VdK-Vorsitzender Dr. Reinhold Hemker in einem Rundschreiben an die Ortsverbände beschäftigt. Auch eine Studie der Techniker-Krankenkasse spielt in dem Brief eine Rolle.

Knapp ein Jahr nach Inkrafttreten des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes fehlen immer noch Entlastungsangebote für pflegende Angehörige. Sie müssen vor allem finanziell, zeitlich und organisatorisch besser unterstützt werden.“ Das machte der VdK-Kreisvorsitzende Dr. Reinhold Hemker jetzt in einem Schreiben zum neuen Jahr an die 29 Ortsverbände mit fast 14 000 Mitgliedern im Kreis Steinfurt deutlich. „Dazu brauchen wir überall unabhängige Beratungsangebote wie auch ausreichend Kurzzeitpflegeplätze.“

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