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wir pflegen NRW e.V.

Berliner Platz 29
48143 Münster

Tel.: 0209 98139109
info@wir-pflegen.nrw

EINE KOALITION FÜR GUTE PFLEGE wir pflegen fordert Neu-Orientierung des Pflegesystems

Anlässlich des Votums der SPD-Mitglieder für eine große Koalition fordert die Interessenvertretung pflegender Angehöriger ‚wir pflegen’ von der neuen Bundesregierung deutliche Verbesserungen in der häuslichen Pflege und eine grundlegende Neuausrichtung des deutschen Pflegesystems.

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Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige: Verschenkte Millionen?

„Es ist ja nicht so, dass wir uns leichtfertig zustehende Entlastungen entgehen lassen!
Viele Anspruchsberechtigte wissen gar nichts von dieser Möglichkeit”.
 
Das Nicht-Inanspruchnehmen von Leistungen aus der Pflegeversicherung ist unter anderem auf mangelnde Beratung zurückzuführen. Das hat die ZQP-Studie gezeigt und das ist auch das, was pflegende Angehörige seit Jahren anprangern.
 
“Doch selbst die, die Bescheid wissen, können solche Entlastungen im Pflegealltag oft nicht nutzen, denn es fehlt vielerorts an Angeboten, die von diesem angeblich verschenkten Geld zu bezahlen wären“ sagt Elke Wenske, pflegende Ehefrau. Die wir pflegen Landessprecherin Hessen spricht damit vielen pflegenden Angehörigen aus der Seele.
 
Lesen Sie hier unsere Pressemitteilung in ganzer Länge – als PDF Version!

Pflegende Angehörige haben eine Stimme!

Die WEG-GEHfährten Aachen,www.wgf-ac.de

laden am Mittwoch den 21.2. um 18.30 Uhr zu einem Vortrag mit Austausch von “wir pflegen.nrw ” ein. 

Unter dem Motto “Pflegende Angehörige haben eine Stimme” erwarten wir einen spannenden Abend mit Frau Susanne Hallermann ( Hart-aber-fair),die für den Landesverbandes NRW an diesem Abend über brisante Themen für pflegende Angehörige und Wohnungsmangel für Behinderte referiert. 
Link zum Verein: www.wir-pflegen.nrw

Im Anschluß daran ist eine Frage und Diskusionsrunde erwünscht.

Die ca. eineinhalbstündige Veranstaltung findet im Cockerill -Saal des Luisenhospitals statt und ist kostenfrei. Um Anmeldung wir gebeten: Martha Neumann 02404 69912 AB. 

Koalitionsverhandlungen zur Pflege: Mehr Nachbesserungen – weiterhin fehlen Vision und Mut zur Pflegewende!

Die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD zur Pflege bleiben vage. Positiv zu erwähnen sind die geplante Einführung eines Jahresbudgets und die Vereinfachung von Leistungen der Verhinderungs-, Kurzzeit- und Tagespflege für pflegende Angehörige. Die Einführung präventiver Hausbesuche kann nur positiv sein, sofern sie an unabhängige Beratungsdienste gekoppelt werden.

Zur Pressemitteiluung

Verbesserungen in der ambulanten Pflege - Was kommt wirklich bei den pflegenden Familien an?

https://www.zdf.de/verbraucher/wiso/verbesserungen-in-der-ambulanten-pflege-100.html 

Dank an die beiden mitmachenden pflegenden Ehefrauen Frau Antje Mayer aus Oldenburg und Frau Roswitha Haug - Henseler aus Tübingen. Dank auch an Karen Grass, die ZDF - Redakteurin, die dieses Thema aufgriff und pflegenden Angehörigen damit eine Stimme gibt!

Pflege muss auch zu Hause möglich bleiben!

Mit der Situation der Pflege im Kreis Steinfurt hat sich der VdK-Vorsitzender Dr. Reinhold Hemker in einem Rundschreiben an die Ortsverbände beschäftigt. Auch eine Studie der Techniker-Krankenkasse spielt in dem Brief eine Rolle.

Knapp ein Jahr nach Inkrafttreten des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes fehlen immer noch Entlastungsangebote für pflegende Angehörige. Sie müssen vor allem finanziell, zeitlich und organisatorisch besser unterstützt werden.“ Das machte der VdK-Kreisvorsitzende Dr. Reinhold Hemker jetzt in einem Schreiben zum neuen Jahr an die 29 Ortsverbände mit fast 14 000 Mitgliedern im Kreis Steinfurt deutlich. „Dazu brauchen wir überall unabhängige Beratungsangebote wie auch ausreichend Kurzzeitpflegeplätze.“

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Sondierung von Union und SPD: Das steht im Abschlusspapier

Und wieder ein SCHLAG INS GESICHT DER PFLEGENDEN ANGEHÖRIGEN !!
Noch weniger als zu befürchten war :( !!
* FAMILIEN : nichts zu pflegenden Angehörigen * PFLEGE: ausschließlich die beruflich Pflegenden, die verbesserte Ausbildung und verbesserteArbeitsbedingungen; zu pflegenden Angehörigen gibt es eine kleine Verbesserungen für die Kinder von pfegebedürftigen Eltern, die stationär, d.h. im Heim untergebracht sind =>Auf das Einkommen der Kinder von pflegebedürftigen Eltern soll künftig erst ab einem Einkommen in Höhe von 100.000 Euro im Jahr zurückgegriffen werden. 
THAT´S ALL! Hier hat die SPD eine große Chance auf SOZIALE GERECHTIGKEIT wirklich vertan!
 
Da 73% aller pflegebedürftigen Menschen familiär versorgt und gepflegt werden und die Pflegereformen nachweislich nur minimalistisch Verbesserung für die pflegenden Angehörigen gebracht haben, zeigt es wieder, dass das marktwirtschaftliche System weiter manifestiert wird.
Prinzip „Goldene Nase“ der Pflege-Lobby geht also weiter!
Enttäuschend, denn die Sondierungsgruppe „Pflege“ hatte mit 9 Vertretern 3 Gruppenmitglieder mehr, als die anderen Gruppen und umso wichtiger wird unsere Stimme für pflegende Angehörige sein!

Link-Tipp: http://www.tagesschau.de/inland/sondierung-groko-einigung-101.html

Grüne wollen Pflege-Krise überparteilich lösen

Berlin. Die Grünen wollen mit einer kurzfristigen parlamentarischen Initiative die Missstände in der Pflege überparteilich lösen. “Das Parlament sollte die Zeit bis zur Regierungsbildung sinnvoll nutzen und ein `Sofortprogramm Pflege‘ beschließen”, sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”. “Wir werden gleich zu Beginn des neuen Jahres in der ersten Sitzungswoche zwei Anträge in den Deutschen Bundestag einbringen.”

Den “Pflegenotstand” habe die letzte Koalition jahrelang ignoriert, kritisierte die Grünen-Politikerin. “Nun werden die vielen Pflegerinnen und Pfleger weiter hingehalten.” Die Grünen fordern die Neueinstellung von jährlich 25.000 zusätzlichen Pflegekräften in Krankenhäusern. Dies soll gewährleisten, dass nachts keine Pflegekraft auf einer Station allein ist. Zudem forderte Göring-Eckardt einen klar definierten Betreuungsschlüssel. “Es braucht verbindliche Vorgaben, für wie viele Patientinnen und Patienten eine Pflegekraft zuständig sein soll – und zwar nicht nur in Krankenhäusern, sondern auch in Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten.” Die Grünen hoffen jetzt auf überparteiliche Unterstützung. “Wir hoffen, dafür eine Mehrheit zu finden, nur so können wir den Pflegenotstand beenden, den es vielerorts gibt”, sagte Göring-Eckardt. Den Versuch einer gemeinsamen Initiative im Bundestag habe SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles abgelehnt, sagte die Grünen-Politikerin. “Es ist schade, dass die SPD-Fraktion da mauert”, sagte Göring-Eckardt.

Pflegexperte beklagt dramatischen Personalmangel in Heimen

Der Münchener Pflegexperte Claus Fussek beklagt einen dramatischen Personalmangel in den Heimen. “Pflege im Akkord ist weiterhin an der Tagesordnung, ist Alltag. Das Pflegepersonal am Bett hat immer noch zu wenig Zeit für den Einzelnen”, sagte der Fachautor dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”. “Man muss nur einmal in ein Heim gehen und fragen, wie viele Mitarbeiter es dort im Spät- und Nachtdienst gibt.” Oft seien es nicht mehr als zwei, die dann aber 30 Pflegebedürftige zu versorgen hätten. “Es ist ein Skandal, wenn so wenig Personal nachts für schwerstpflegebedürftige, unruhige, manchmal auch sterbende Menschen da ist. Aber darüber zu reden, ist in diesem Land fast schon tabu”, so Fussek weiter. “Wir brauchen endlich ein Ende der Allianz des Schweigens und Wegschauens, einen Aufstand der Anständigen.” Nach Einschätzung des Pflegexperten hat die jüngste, vor einem Jahr in Kraft getretene Reform zwar Verbesserungen für Demenzkranke und pflegende Angehörige gebracht. “Aber das Grundproblem ist damit nicht gelöst. Es fehlt unverändert an Personal in der häuslichen und stationären Pflege”, so Fussek. “Es wird nicht gefragt, was wir brauchen, um unsere Alten und Pflegebedürftigen würdevoll zu versorgen, sondern immer nur, was wir uns leisten können.” +++

Quelle: https://www.fuldainfo.de/gruene-wollen-pflege-krise-ueberparteilich-loesen/

Unser Kommentar:

NUR REALISTISCH MACHBAR, WENN DIE  PFLEGENDEN ANGEHÖRIGEN MITEINBEZOGEN WERDEN !!! 
Wo sind die PFLEGENDEN ANGEHÖRIGEN im Konzept der GRÜNEN ?
Wir leisten 73% der Pflege in Deutschland und warten auf Ihr Angebot!